Wie gelingt der Wandel zur Kreislaufwirtschaft? Für Circular Valley ist klar: Nur gemeinsam mit der nächsten Generation. Mit einem stetig wachsenden Bildungsangebot bringt die Stiftung das Thema Nachhaltigkeit direkt in Schulen der Region – praxisnah, interaktiv und mit konkretem Bezug zur Lebenswelt der Jugendlichen.
Ob Workshops im Klassenzimmer oder Projektformate mit Unternehmen: Die Bildungsarbeit ist ein zentraler Baustein der Arbeit von Circular Valley. Ziel ist es, Schülerinnen und Schüler nicht nur für nachhaltiges Wirtschaften zu sensibilisieren, sondern sie aktiv zu befähigen, eigene Ideen zu entwickeln und umzusetzen.
Lernen durch Ausprobieren statt trockene TheorieIm Mittelpunkt stehen interaktive Workshops, die sich an Schülerinnen und Schüler ab der 8. Klasse richten. Statt Frontalunterricht setzen die Formate auf eigenständiges Arbeiten, kreative Prozesse und Teamarbeit. Die Jugendlichen lernen die Grundlagen von Nachhaltigkeit und Kreislaufwirtschaft kennen und entwickeln darauf aufbauend eigene Geschäftsideen.
„Uns ist wichtig, dass die Schülerinnen und Schüler selbst ins Denken und Handeln kommen. Sie sollen erleben, dass sie die Zukunft mitgestalten können“, sagt Dr. Carsten Gerhardt, Vorsitzender der Circular Valley Stiftung.
Am Ende der Workshops präsentieren die Teilnehmenden ihre Konzepte in kurzen Pitches und stellen sich den Fragen ihrer Mitschülerinnen und Mitschüler. So werden neben inhaltlichem Wissen auch Präsentations- und Kommunikationsfähigkeiten gestärkt.
Die Bandbreite der entwickelten Ideen zeigt, wie kreativ die Jugendlichen an das Thema herangehen: von nachhaltigen Materialien und zirkulären Produkten bis hin zu neuen Geschäftsmodellen für Energie, Mobilität oder Konsum.
Praxisnähe und Einblicke in die ArbeitsweltAuch über den Unterricht hinaus schafft Circular Valley Berührungspunkte mit der Praxis. So konnten Schülerinnen und Schüler aus der Region zuletzt im Rahmen der Circular Valley Convention Startups und Unternehmen kennenlernen, Pitches analysieren und selbst Kontakte knüpfen – teilweise mit direktem Erfolg: Einige sicherten sich vor Ort Praktikumsplätze.
Darüber hinaus spielen Kooperationen mit Schulen und Bildungsnetzwerken eine wichtige Rolle. Exkursionen, Projektwochen und internationale Workshops ermöglichen es Jugendlichen, Kreislaufwirtschaft aus verschiedenen Perspektiven zu erleben – lokal wie global.
Bildung als Schlüssel für die TransformationDie Arbeit mit jungen Menschen ist für Circular Valley ein entscheidender Hebel für gesellschaftliche Veränderung. Denn die Transformation hin zu einer nachhaltigen Wirtschaft kann nur gelingen, wenn Wissen, Kompetenzen und Gestaltungswillen früh vermittelt werden.
„Kreislaufwirtschaft betrifft alle Lebensbereiche. Umso wichtiger ist es, junge Menschen früh einzubeziehen und ihnen die Werkzeuge an die Hand zu geben, um Lösungen zu entwickeln“, sagt Rebecca Kruppert, Bildungs- und Kulturprogrammkoordinatorin bei Circular Valley.
Weitere Angebote und Termine in 2026Auch in den kommenden Monaten baut Circular Valley sein Bildungsangebot weiter aus. Geplant sind unter anderem Workshops mit Schulen in der Region, Projektwochen und Ferienprogramme. Zudem beteiligt sich die Stiftung am BNE-Festival NRW im September.
Schulen in Nordrhein-Westfalen können sich für Workshops und Kooperationen anmelden. Die Angebote werden individuell auf Zielgruppe und Themenschwerpunkte abgestimmt. Kontakt für die Bildungsangebote ist Rebecca Kruppert unter
rebecca.kruppert@circular-valley.org.