1. Kreislaufwirtschaft wird zur Industrie- und StandortstrategieMehrere Beiträge machten deutlich, dass Circular Economy längst über Umwelt- und Recyclingfragen hinausgeht. Angesichts geopolitischer Spannungen, unsicherer Lieferketten und steigender Rohstoffpreise gewinnt sie zunehmend strategische Bedeutung für Wettbewerbsfähigkeit, Rohstoffsicherung und wirtschaftliche Resilienz.
„Kreislaufwirtschaft wird zurecht zunehmend als strategisches Wirtschaftsthema gesehen. Rohstoffe sind zu Machtfaktoren geworden. Neben der Diversifizierung unserer Rohstoffversorgung ist die Kreislaufwirtschaft ein zentrales Element unserer Sicherheit. Zirkuläres Wirtschaften macht uns unabhängiger von fossilen Rohstoffen“, sagte Bundesumweltminister Carsten Schneider.
„Wer es schafft, Produkte und Anlagen länger zu nutzen, Ressourcen effizienter einzusetzen und klug zu recyclen, tut Gutes für die Umwelt, aber trägt auch zu mehr Sicherheit und Wirtschaftskraft bei. Im Leitmarkt Circular Economy sind heute bereits über eine Million Menschen beschäftigt. Diesem wichtigen Markt wollen wir mit dem Aktionsprogramm zur Umsetzung der nationalen Kreislaufwirtschaftsstrategie eine starke Unterstützung geben, damit er sich weiter positiv entwickelt und auf lange Sicht etabliert.“(Die ganze Rede ist online zu finden unter: Keynote Carsten Schneider)Auch Vertreter internationaler Industrieunternehmen betonten, dass zirkuläre Geschäftsmodelle immer stärker Teil langfristiger Unternehmensstrategien werden.