Ohne leistungsfähige Batterien keine Energiewende. Sie sind zentrale Bausteine für Elektromobilität, stationäre Speicher und intelligente Energiesysteme und damit ein entscheidender Hebel für die Kreislaufwirtschaft. Beim
Circular Valley Forum 2025 am 14. November in der Historischen Stadthalle Wuppertal steht
deshalb auch das Thema Batterie im Fokus.
Unter dem Motto
„Action across Borders and Industries“ bringt das Forum erneut mehr als
1200 führende Köpfe aus Wirtschaft, Wissenschaft, Politik und Gesellschaft zusammen. Im Mittelpunkt steht, wie Zusammenarbeit über Branchen- und Ländergrenzen hinweg die Transformation zur Kreislaufwirtschaft beschleunigen kann.
Ein starkes Signal setzt dabei die Politik: Die
erfolgreiche Kooperation zwischen Nordrhein-Westfalen und Flandern wird beim großen Jahrestreffen der Kreislaufwirtschaft um die Niederlande erweitert. Ein wichtiger Baustein dieser Kooperation sind die länderübergreifend arbeitenden Projektgruppen zu Chemie, Bauwirtschaft und eben Batterien. Vertreterinnen und Vertreter aus Industrie, Forschung und Politik arbeiten dabei an Lösungen für eine zirkuläre Wertschöpfung. Mit der nun um die Niederlande erweiterten trilateralen Kooperation soll dieser Austausch weiter vertieft werden.
Circular Valley Stiftung hat im Rahmen des Projekts TraWeBa Studie zur Batterieproduktion beauftragtIm Vorfeld des Circular Valley Forums hat die Circular Valley Stiftung im Rahmen des Projekts TraWeBa die Studie
„Eruierung der Potenziale und Akteure im Maschinenbau für die Batterieproduktion in Deutschland“ beauftragt. Sie analysiert die industrielle Ausgangslage und zeigt, wie Europa in der Batterieproduktion aufholen kann.
„Die Studie zeigt: Deutschland hat starke Kompetenzen im Maschinenbau, aber die Skalierung und Industrialisierung müssen beschleunigt werden“, sagt Dr. Carsten Gerhardt, Vorsitzender der Circular Valley Stiftung.
„Die Batterie ist zur Schlüsseltechnologie der Energiewende geworden - doch Anspruch und Realität klaffen noch weit auseinander.“ Um die Energiewende nicht auszubremsen, brauche es jetzt bezahlbare Speicherkapazitäten. Importierte, vielfach auch in Asien staatlich subventionierte Batterien sind „aufbereitete, verpackte Rohstoffe“ und können sofort Systemnutzen stiften - ob in Fahrzeugen oder im Netz.
Auch beim Circular Valley Forum wird es eine Diskussionsrunde zum Thema Batterien gebenDas Recycling großer Batteriemengen bietet zudem neue Chancen für den europäischen Markt. „Die EU-Batterieverordnung liefert einen robusten Pfad, um in Europa Kreisläufe zu schließen“, sagt Dr. Carsten Gerhardt. Sie führt stufenweise Mindestquoten für Recycling-Effizienz und bald auch verpflichtende Rezyklatanteile für Kobalt, Nickel, Lithium und Blei ein. Das schafft Nachfrage nach hochwertigem Recycling – und damit ein attraktives industrielles Spielfeld für deutsche Technologieanbieter und insbesondere den Maschinen- und Anlagenbau.
Auch beim Circular Valley Forum wird es eine Diskussionsrunde zum Thema Batterien geben. Unter dem Titel
„The Power within - getting sufficient renewable energy for a Circular Economy“ geht es um die Frage, wie Batterien und chemische Speicher die Verlässlichkeit von Solar- und Windstrom erhöhen und welche Chancen etwa Agri-Photovoltaik bietet, Energiegewinnung und Landwirtschaft zu verbinden.
Mehr Informationen zum Circular Valley Forum gibt es auf der Website:
circular-valley.org/forum2025