2025-11-10
Circular Valley Forum 2025: Zusammenarbeit über Grenzen hinweg - jetzt kommt es aufs Handeln an
Quelle: Jan Turek/Circular Valley
Europa steht vor der Frage, wie es unabhängiger und krisenfester werden kann – das Circular Valley Forum 2025 liefert Antworten. Über 1200 Entscheiderinnen und Entscheider diskutieren in Wuppertal, wie grenz- und branchenübergreifende Kooperationen die Kreislaufwirtschaft voranbringen.
Am Freitag, 14. November findet wieder das große Jahrestreffen der Kreislaufwirtschaft statt. Mehr als 1200 Entscheiderinnen und Entscheider aus Wirtschaft, Politik, Wissenschaft und Gesellschaft werden in Wuppertal erwartet. Unter dem Motto „Action across Borders and Industries“ rückt das Circular Valley Forum 2025 in diesem Jahr stärker denn je die Bedeutung von Kooperationen in den Mittelpunkt – denn nur gemeinsam können Europa und seine Industrien resilienter und unabhängiger werden.

Im Herzen Europas wächst ein Netzwerk, das Grenzen überwindet und Kreisläufe schließt. Beim Forum wird ein weiteres wichtiges Kapitel aufgeschlagen: Die erfolgreiche Zusammenarbeit zwischen Nordrhein-Westfalen und Flandern wird um die Niederlande erweitert und offiziell besiegelt. Damit setzen die drei Regionen ein starkes Zeichen für ein Europa, das in Zeiten geopolitischer Spannungen handlungsfähig bleibt. „Es geht bei Circular Economy sehr stark darum, unsere Unabhängigkeit in Europa zu sichern“, sagt Dr. Carsten Gerhardt, Vorsitzender der Circular Valley Stiftung.

"Unabhängigkeit und Resilienz in einer Zeit geopolitischer Spannungen kann nicht hoch genug bewertet werden.“

Kreislaufwirtschaft gilt als entscheidender Hebel, um Material zu erhalten, Lieferketten robuster zu gestalten und Abhängigkeiten von Importen zu reduzieren. „Unabhängigkeit und Resilienz in einer Zeit geopolitischer Spannungen kann nicht hoch genug bewertet werden“, sagt Dr. Carsten Gerhardt. Das Forum zeigt: Circular Economy ist eine strategische Zukunftsfrage.

Auf der Bühne diskutieren führende Köpfe aus Industrie, Mittelstand und Politik über Hürden und Chancen entlang der Wertschöpfungsketten. Von Metallen über Chemie und Bauwirtschaft bis hin zu Digitalisierung und Energie – die Sessions machen greifbar, wie Kooperationen Innovationen ermöglichen. Internationale Startups präsentieren neue Technologien, die zeigen, wie Kreisläufe in der Praxis geschlossen werden können. Ergänzt wird das Programm durch vertrauliche Round Table-Gespräche, die den Austausch über konkrete Projekte fördern.

Die Zukunft einer zirkulären Wirtschaft nimmt Gestalt an

Mit der symbolträchtigen Kunstinstallation „Hotel Europe“ des Aktionskünstlers HA Schult erhält das Forum einen visuellen Impuls: Sein Werk am Eingang der Historischen Stadthalle erinnert daran, dass europäische Zusammenarbeit eine Haltung ist - und Voraussetzung für eine nachhaltige Zukunft.

Dr. Carsten Gerhardt betont: „Kooperationen sind der Schlüssel für die Transformation zur Kreislaufwirtschaft. Wir bringen die richtigen Partner zusammen und schaffen Allianzen, die weit über Branchen- und Ländergrenzen hinausreichen.“ Mit dem Circular Valley Forum 2025 nimmt erneut die Zukunft einer zirkulären Wirtschaft in der erweiterten Rhein-Ruhr-Region Gestalt an.

Mehr Informationen zum Circular Valley Forum gibt es auf der Website: circular-valley.org/forum2025
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Über Circular Valley

Internationaler Hotspot für die Circular Economy
Circular Valley ist der internationale Hotspot für die Circular Economy mit Sitz in der erweiterten Rhein-Ruhr-Region. Die gemeinnützige Circular Valley Stiftung bringt die relevanten Stakeholder an einen Tisch. Branchen- und technologieübergreifend entwickeln Unternehmen, Startups, Wissenschaft und Politik gemeinsam Lösungen für die Transformation zu einer echten Kreislaufwirtschaft. Öffentlichkeitsarbeit, der weltweit erste Circular Economy Accelerator und Politikempfehlungen sind die Schwerpunkte der Stiftung.