2026-09-16

Wiederverwendung statt Müll: Neues Kinderbuch zeigt, wie Schätze im Kreislauf bleiben

Das neue Kinderbuch "Leni & Leon und die Flaschenpost, die keine sein wollte". Quelle: Circular Valley
Quelle: Jan Turek/Circular Valley
Die Circular Valley Stiftung unterstützt das zweite Kinderbuch der Reihe „Leni & Leon“. Diesmal geht es um Wiederverwendung: Die Geschichte vermittelt Kindern spielerisch, warum Materialien im Kreislauf bleiben sollen.
Eine Flaschenpost am Bach – für Leni und Leon klingt das zunächst nach dem Beginn einer großen Schatzsuche. Doch statt einer Schatzkarte finden die beiden eine leere Flasche mit geheimnisvollen grünen Pfeilen auf dem Etikett. Die Flasche gehört offensichtlich nicht dorthin. Aber wohin dann? Im neuen Kinderbuch „Leni & Leon und die Flaschenpost, die keine sein wollte“ machen sich die beiden auf die Suche nach dem richtigen Ort für ihren Fund und entdecken dabei, was mit einer Mehrwegflasche passiert, wenn sie zurück in den Kreislauf gelangt.

Gemeinsam mit ihrer Tante Nala taufen die Kinder die Flasche Oscar und probieren zunächst verschiedene Möglichkeiten für ein Zuhause für Oscar aus. In den „bunten Tonnen“ vor Tante Nalas Haus fühlt Oscar sich ebenso wenig wohl wie am Bach. Erst ein Ausflug in den Supermarkt bringt die Lösung: Oscar gehört in den Leergutautomaten. Gereinigt und wiederbefüllt kann die Mehrwegflasche anschließend erneut genutzt werden. Als Dankeschön schickt Oscar Leni und Leon einen Pfandbon.

Das zweite Abenteuer von Leni und Leon führt Kinder ab vier Jahren damit spielerisch an einen zentralen Gedanken der Kreislaufwirtschaft heran: Dinge und Materialien sollen möglichst lange genutzt werden, statt zu Abfall zu werden. Autorin Marie-Theres Hosp und Illustratorin Franziska Viviane Zobel erzählen kindgerecht, wie aus einem scheinbar ausgedienten Gegenstand wieder etwas Wertvolles werden kann.

Vom Reparieren zum Wiederverwenden

Mit „Leni & Leon und die Flaschenpost, die keine sein wollte“ unterstützt die Circular Valley Stiftung bereits das zweite Buch der Reihe. Im ersten Band „Leni & Leon und die kaputte Lok“ ging es um die Reparatur eines kaputten Spielzeugs und darum, Dingen eine zweite Chance zu geben. Nun steht die Wiederverwendung im Mittelpunkt.
Das neue Kinderbuch "Leni & Leon und die Flaschenpost, die keine sein wollte". Quelle: Circular Valley
Quelle: Jan Turek/Circular Valley
„Unsere Welt ist voller Schätze“, schreibt Dr. Carsten Gerhardt, Gründer und Stiftungsvorstand von Circular Valley, in seinem Beitrag im neuen Buch. „Wenn Materialien wie Kunststoff, Papier oder Glas nicht einfach im Müll landen, sondern ihren Weg zurück in eine Nutzung finden, wandern sie im Kreislauf.“ Die Kinder lernen dabei ganz nebenbei, dass Kreislaufwirtschaft – oder Circular Economy – nicht abstrakt sein muss, sondern im Alltag beginnt.

„Schon Kinder können verstehen, dass ein Gegenstand nicht wertlos wird, nur weil er gerade nicht mehr gebraucht wird“, sagt Gerhardt. „Genau diese Haltung möchten wir mit der Unterstützung der Leni-und-Leon-Bücher fördern: aufmerksam mit Dingen umgehen, sie wertschätzen und ihnen möglichst oft ein neues Leben geben.“
Die Geschichte lädt Kinder und ihre Eltern dazu ein, gemeinsam über den Weg von Dingen nachzudenken: Was passiert mit einer Flasche, wenn sie leer ist? Was bedeutet Mehrweg eigentlich? Und warum ist es besser, Materialien im Kreislauf zu halten? So wird aus einer kleinen Flaschenpost eine Entdeckungsreise in die Welt der Kreislaufwirtschaft.

„Leni & Leon und die Flaschenpost, die keine sein wollte“ ist das zweite Abenteuer der Reihe und richtet sich an Schatzsucherinnen und Schatzsucher ab vier Jahren.

Infos zum Buch

Titel: „Leni & Leon und die Flaschenpost, die keine sein wollte“
Text: Marie-Theres Hosp
Illustrationen: Franziska Viviane Zobel
Erscheinungstermin: 3. September 2026
Altersempfehlung: ab 4 Jahren
ISBN: 978-3-98726-538-9
Hinweise für Redaktionen
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Über Circular Valley

Internationaler Hotspot für die Circular Economy
Circular Valley ist der internationale Hotspot für die Circular Economy mit Sitz in der erweiterten Rhein-Ruhr-Region. Die gemeinnützige Circular Valley Stiftung bringt die relevanten Stakeholder an einen Tisch. Branchen- und technologieübergreifend entwickeln Unternehmen, Startups, Wissenschaft und Politik gemeinsam Lösungen für die Transformation zu einer echten Kreislaufwirtschaft. Öffentlichkeitsarbeit, der weltweit erste Circular Economy Accelerator und Politikempfehlungen sind die Schwerpunkte der Stiftung.