2025-12-19
Circular Valley
Newsletter 4/2025
Forum 2025
Circular Valley Forum 2025: Ein Tag voller Impulse – und ein entscheidender Schritt für Europa
Die Veranstaltung zeigte eindrucksvoll, wie groß die Bereitschaft zu Austausch und gemeinsamer Entwicklung ist. Mit der neuen trilateralen Vereinbarung zwischen NRW, Flandern und den Niederlanden wurde zugleich ein wichtiger europäischer Meilenstein gesetzt.
Beim Circular Valley Forum 2025 haben am 14. November mehr als 1.200 Entscheiderinnen und Entscheider aus Politik, Wirtschaft, Wissenschaft und Zivilgesellschaft gezeigt, welche Bedeutung die Kreislaufwirtschaft für Europa hat - und welche Kraft entsteht, wenn Regionen und verschiedene Branchen gemeinsam handeln. Das Forum stand in diesem Jahr unter dem Motto „Action Across Borders and Industries“.

Von Beginn an setzte das Forum starke Impulse: Nach den Eröffnungsstatements von Dr. Thomas Stoffmehl (Vorwerk) und Dr. Dorothee Becker (Becker Group) sowie der Keynote von NRW-Wirtschaftsministerin Mona Neubaur zeigten zahlreiche Panels, wie weit die Kreislaufwirtschaft in vielen Branchen bereits entwickelt ist. Dr. Thomas Latzel, Präses der Evangelischen Kirche im Rheinland, gab einen besonderen gesellschaftlichen Einblick: Kreislaufwirtschaft berühre auch Fragen der Verantwortung, sozialer Teilhabe und der Bewahrung der Schöpfung.

Angeregter Austausch auch zwischen den Panels

Im Verlauf des Tages diskutierten Expertinnen und Experten aus Metall-, Chemie- und Baustoffindustrie über neue Technologien, steigende Recyclingquoten und Bedingungen für skalierbare Lösungen. Auch der europäische Blick spielte eine zentrale Rolle: Delegationen aus NRW, Flandern und den Niederlanden stellten vor, wie eng die Zusammenarbeit bereits ist und welches Potenzial in der trilateralen Region als Kernraum der europäischen Circular Economy liegt. Startup-Pitches aus Batch 9 des Circular Economy Accelerators zeigten, welche neuen Technologien kurz vor der Marktreife stehen.

Die Runden am Nachmittag widmeten sich Themen wie digitale Produktpässe, Innovationsstrukturen, regionale Zusammenarbeit und der Rolle der Tech-Branche für Kreislaufprozesse. Doch nicht nur das Programm prägte den Tag, sondern auch die besondere Atmosphäre beim Circular Valley Forum: „Es war zu spüren, wie viel Bereitschaft zum Austausch da war. Genau das hatten wir uns gewünscht: Dass die Menschen nicht nur in den Panels diskutieren, sondern sich auch zwischendurch begegnen, Ideen teilen und gemeinsam weiterdenken“, sagt Dr. Carsten Gerhardt, Vorsitzender der Circular Valley Stiftung. Mit viel Freude seien die Teilnehmenden miteinander ins Gespräch gekommen - über ihre eigenen Branchen und Berufsfelder hinweg.
Das Forum lebt von dieser Energie, die den ganzen Tag über spürbar war. Diese Freude am Austausch ist ein entscheidender Motor für die Transformation.

Dr. Carsten Gerhardt,
Vorsitzender der Circular Valley Stiftung
Highlight des Tages: Die trilaterale Vereinbarung

Spitzenvertreterinnen und -vertreter aus Nordrhein-Westfalen, Flandern und den Niederlanden haben am Abend die gemeinsame Erklärung zur Zusammenarbeit unterzeichnet. Damit wird die bisherige Kooperation zwischen NRW und Flandern offiziell um die Niederlande erweitert. NRW-Umweltminister Oliver Krischer hob hervor, wie wichtig die Unterzeichnung der Erklärung sei: „Ich bin sehr froh, dass wir mit den Niederlanden und Flandern jetzt eine übergreifende Zusammenarbeit haben, um das Know-how, das wir hier in der Region haben, noch weiter stärken zu können und den Austausch so auszubauen, dass wir damit in die Breite wirken.“

Krischer machte zudem deutlich, welchen Stellenwert die Kreislaufwirtschaft für die großen Herausforderungen der Zeit hat: „Bei Fragen zu Klimaschutz und Klimaanpassung ist die Kreislaufwirtschaft ein Schlüssel - eine Antwort auf die Zukunft des Planeten und auf die Begrenztheit der Ressourcen. Sie ist eine ökologische, aber eben auch eine wirtschaftliche Antwort.“

Direkt nach der Unterzeichnung beginnt die Umsetzung

Direkt nach der feierlichen Unterzeichnung ging es schon an die Arbeit. „Wir haben uns unmittelbar danach zusammengesetzt und begonnen, die nächsten Schritte zu planen“, sagt Dr. Carsten Gerhardt. Mit Vertreterinnen und Vertreter aus allen drei Regionen habe man besprochen, nun gemeinschaftlich konkrete Vorschläge für Aktionen und Projekte zu entwickeln, die auch über die Regionen hinaus Richtung Brüssel angegangen werden sollen.

Gerhardt sieht darin ein starkes Zeichen: „Das Circular Valley Forum soll kein Ort für Ankündigungen sein, sondern ein Ort für Umsetzung. Genau das ist passiert. Dieser Tag hat gezeigt, wie viel möglich wird, wenn Menschen zusammenkommen, die wirklich etwas verändern wollen.“
Der Termin für das Forum 2026 steht auch schon fest: der 13. November 2026.
Vorschau
2026: Convention, Startups und Forum
Auch für das kommende Jahr stehen schon viele Aktivitäten im Circular Valley fest.
2025 neigt sich dem Ende zu und 2026 steht in den Startlöchern. Auch im kommenden Jahr sind wieder zahlreiche Aktivitäten und Events im Circular Valley geplant.
  • Circular Valley Convention
    Am 11. und 12. März 2026 findet wieder die Circular Valley Convention im Areal Böhler statt. Diese einzigartige Kombination aus Messe, Konferenz und Netzwerk-Event geht dann in die zweite Runde. Mehr Informationen dazu gibt es weiter unten in diesem Newsletter.
  • Batch#10
    Rund um die Circular Valley Convention empfängt der Circular Economy Accelerator die Startups der zehnten Förderrunde. Die Bewerbungen liegen schon bereit und die Jury des Accelerators aus dem Circular Valley Netzwerk ist bereits dabei, diese zu sichten und eine Auswahl zu treffen. Für diese Runde stehen neun Giga-Themen im Fokus, zu denen sich die Startups beworben haben: Baumaterialien, Investitionsgüter, Konsumgüter, Agrarprodukte, Wasser, Kunststoffe, Alternative Rohstoffe, Koordinierung der Wertschöpfungskette sowie alle R-Strategien.

    Die 11. Förderrunde wird im Sommer ausgeschrieben und zum Circular Valley Forum 2026 vor Ort sein.
  • Circular Valley Forum
    Am 13. November 2026 wird zum fünften Mal das Circular Valley Forum in der Historischen Stadthalle in Wuppertal stattfinden. Auch dann werden wieder Entscheiderinnen und Entscheider aus Politik, Wirtschaft, Wissenschaft und Zivilgesellschaft gemeinsam über die wichtigsten Fragen der Kreislaufwirtschaft ins Gespräch kommen.
  • Partner Тalks
    Für die Partner aus dem Circular Valley Netzwerk sind auch wieder vier Partner Talks geplant. Diese finden im Februar, Juni, August und im Oktober statt – weitere Informationen dazu folgen noch.
A strong signal for the global hotspot of the circular economy
Circular Valley Convention 2026: Gemeinsam mit BASF, Bayer, Evonik und Henkel
Die einzigartige Kombination aus Messe, Konferenz und Netzwerk-Event geht in die nächste Runde: Am 11. und 12. März in Düsseldorf.
Nach dem gelungenen Auftakt im März 2025 mit mehr als 100 Ausstellern und 200 Speakern, kehrt die Circular Valley Convention (CVC) im kommenden Jahr zurück: Am 11. und 12. März 2026 verwandelt sich das Areal Böhler in Düsseldorf erneut in einen Treffpunkt für Entscheidungsträger und zirkuläre Vordenker aus Wirtschaft, Wissenschaft, Politik und Gesellschaft, die den Wandel hin zur Circular Economy aktiv gestalten.

Mit BASF, Bayer, Evonik und Henkel engagieren sich gleich vier globale Konzerne als Co-Gastgeber für das internationale Leitevent der Circular Economy. Gemeinsam mit zahlreichen anderen bereits bestätigten Partnern, setzen die vier Weltmarktführer ein starkes Zeichen für branchen- und sektorübergreifende Kooperation und eine zirkuläre Art zu wirtschaften.

BASF, Bayer, Evonik und Henkel bringen sich als Pioniere im Bereich Kreislaufwirtschaft als Co-Gastgeber in das Konzept der Convention ein, sowohl mit eigener Aussteller-Standfläche und anschaulichen Best-Practice-Beispielen im Rahmen der Expo-Area, als auch mit relevantem Inhalt und hochkarätigen Rednerinnen und Rednern auf den Konferenzbühnen.
Die Kreislaufwirtschaft ist der Schlüssel zu einer nachhaltigen Zukunft, und bei Bayer engagieren wir uns aktiv dafür, innovative Lösungen zu entwickeln, die sowohl Ressourcen schonen als auch den ökologischen Fußabdruck minimieren. Die Circular Valley Convention 2026 bietet eine wertvolle Gelegenheit, mit anderen Vordenkern zusammenzukommen, um gemeinsam neue Ansätze zu erkunden und die Transformation hin zu einer zirkulären Wirtschaft aktiv voranzutreiben. Nur durch Zusammenarbeit und den Austausch von Best Practices können wir die Herausforderungen der Zukunft meistern.

Dr. Holger Weintritt,
Leiter Pharmaceuticals Product Supply, Bayer AG
Frank Meyer, CSVP R&D & Sustainability Henkel Consumer Brands ergänzt: „Die Circular Valley Convention ist eine einzigartige Plattform, um Ideen, Talente und Branchen miteinander zu verbinden – Dimensionen, die für Henkel von strategischer Bedeutung sind. Durch die Vernetzung von Wissenschaft, Industrie und Partnern entlang der gesamten Wertschöpfungskette können wir skalierbare Lösungen vorantreiben, die die Kreislaufwirtschaft, nachhaltiges Wachstum und eine dauerhafte Wirkung fördern.“

Conference, Expo und Event bringen konkrete Lösungen für die Circular Economy

Die Circular Valley Convention überzeugt mit einem innovativen Mix: Eine hochkarätig besetzte Fachkonferenz, eine praxisorientierte Expo sowie exklusive Networking-Angebote schaffen Raum für Dialog, Inspiration und konkrete Kooperationen. Im Mittelpunkt stehen lösungsorientierte Ansätze für zirkuläre Wertschöpfung, branchenübergreifende Zusammenarbeit und Innovation entlang des gesamten Produktlebenszyklus – von Design und Materialeinsatz über digitale Anwendungen bis hin zu Recyclingtechnologien.

Die Anmeldung als Aussteller ist bereits möglich. Unternehmen, Startups, Forschungseinrichtungen und NGOs, die ihre Lösungen für die Circular Economy in der Expo-Area oder auf der Konferenzbühne auf der CVC 2026 präsentieren möchten, können sich ab sofort als Aussteller oder Partner anmelden.

Startups
Batch 9 im Circular Valley: Drei Wochen voller Austausch, Insights und Innovation
14 internationale Startups kamen im Herbst für ein intensives Accelerator-Programm in der Rhein-Ruhr-Region zusammen. Workshops, Coachings, Besuche bei Knipex und Remex sowie der Demo Day gaben den Gründerinnen und Gründern wertvolle Impulse für die nächste Stufe ihrer Entwicklung.
Im Herbst begrüßte der Circular Economy Accelerator die Startups von Batch 9 im Circular Valley. Die Teams aus aller Welt kamen für mehrere intensive Wochen im Rhein-Ruhr-Gebiet zusammen - mit einem vielfältigen Programm, das Wissen vermittelte, Vernetzung ermöglichte und die Geschäftsideen der Gründerinnen und Gründer gezielt voranbrachte.
  • Ein gelungener Auftakt und wertvolle Einblicke von Alumni
    Der diesjährige Kickoff am 27. Oktober war ein energiereicher Start, der die Teams eng zusammenbrachte. Bereits zu Beginn erhielten die Gründerinnen und Gründer praxisnahe Hinweise aus erster Hand: Die Accelerator-Alumni rhinopaq und Volterica teilten im Format “What to expect from the program” ihre Erfahrungen, Tipps und Stolpersteine auf dem eigenen Weg durch zum Erfolg als Startup.
  • Workshops, Coachings und Impulse aus der Praxis
    Wie in jeder Förderrunde spielten Workshops und Coachings eine zentrale Rolle. Großen Anklang fand der Body Language Workshop, der den jungen Unternehmerinnen und Unternehmern half, auf der Bühne überzeugend aufzutreten und Lampenfieber zu reduzieren.

    Zentral war auch das Thema Storytelling: Im Workshop “Fine-tuning your storytelling” gab Joachim Lachmuth, ehemaliger Redakteur der Sendung mit der Maus, Einblicke in klare Kommunikation und wirksame Narrative.

    Auch Fragen rund um Intellectual Property und der Workshop “How to talk to investors” standen auf dem Programm. Formate, die regelmäßig zu den Höhepunkten des Acceleratorprogramms zählen, weil sie direkt in die Praxis der Investorensuche und der Unternehmensentwicklung führen.

    Daneben erhielten die Startups individuelle Unterstützung beim Business Model Coaching mit Circular Valley Chef- Wissenschaftler Prof. Thomas Müller-Kirschbaum und bei den Pitchtrainings mit Maximilian Merklinger von Kearney. Auch der Initiator von Circular Valley hat sich intensiv in das Coaching der Startups eingebracht.
  • Unternehmensbesuche: Ein Blick hinter die Kulissen
    Besonders wertvoll waren erneut die Einblicke in Unternehmen aus dem Circular Valley Netzwerk. Bei Knipex erhielt die Gruppe beim Traditionsunternehmen Einblicke in Prozesse und Innovationsprojekte. Ein zweiter Unternehmensbesuch führte die Teams zu Remex vom Remondiskonzern. Dort wurden Anlagen in Oberhausen und Essen besichtigt, ein praktischer Einblick in Recyclingprozesse, der Diskussionen über Skalierung, Materialströme und technologische Lösungen anregte.
  • Austausch und Vernetzung
    Zum Rahmenprogramm gehörte ein Besuch der Zeche Zollverein, der nicht nur Industriekultur erfahrbar machte, sondern auch viel Raum für persönlichen Austausch bot. Ein weiteres Highlight war die Circular Valley Alumni Night: Am 13. November trafen die Teams auf Alumni, Mentorinnen, Mentoren und Vertreterinnen und Vertreter aus den Partnerunternehmen– ein “Familientreffen” voller Gespräche, Inspiration und neuer Kontakte.
  • Circular Valley Forum, Demo Day und Green Impact Award
    Der Höhepunkt der Förderrunde war das Circular Valley Forum mit dem Demo Day. Vor großem Publikum präsentierten die Startups ihre Lösungen für eine funktionierende Circular Economy, erhielten direktes Feedback und konnten auf potenzielle Partnerinnen und Partner treffen. Im Rahmen des Forums wurde außerdem der Green Impact Award durch die Aurel-Steiner-Stiftung vergeben, ein inspirierender Abschluss, der die Innovationskraft der teilnehmenden Teams sichtbar machte.

    Mit vielen neuen Kontakten, wertvollen Erkenntnissen und gestärkten Geschäftsmodellen sind die Gründerinnen und Gründer nun als Alumni in der Circular Valley Community und damit Teil des Netzwerks.
Batch 9
Partnertalk
Wie die Kunststoffindustrie zirkulärer wird
Der Circular Valley Partner Talk auf der Kunststoff-Leitmesse K 2025 bei der Messe Düsseldorf
Beim jüngsten Circular Valley Partner Talk auf der Kunststoff-Leitmesse K diskutierten Unternehmen und Institutionen über konkrete Wege zu mehr Nachhaltigkeit. Einblicke aus dem Messerundgang, dem Impulsvortrag und der Diskussion zeigen, wie vielfältig die Ansätze für eine zirkuläre Kunststoffwirtschaft sind.
Kunststoffe sind ein zentrales Thema im Rahmen der Circular Economy. Gleichzeitig ist die Circular Economy ein bedeutendes Thema in der Kunststoffindustrie.
Beides zeigte sich auch beim jüngsten Circular Valley Partner Talk beim Circular Valley Partner Messe Düsseldorf, zu dem sich Vertreterinnen und Vertreter der Partnerunternehmen und -institutionen auf der Kunststoff-Leitmesse K getroffen haben.

Das Treffen begann mit einem Rundgang über die K und Besuchen der Stände von Evonik, Plastics Europe, Pöppelmann und dem Grünen Punkt, also von Unternehmen entlang der Wertschöpfungskette: von chemischen Grundstoffen über Produktion und Verarbeitung bis hin zum Recycling. Dabei stellten die jeweiligen Unternehmen ihre Tätigkeiten vor und hoben ihre Ansätze zur Kreislaufwirtschaft hervor.

Wolfram Diener: Auch die Messe selbst will zirkulärer und nachhaltiger werden

Im Anschluss an den Rundgang begrüßte Wolfram Diener, Vorsitzender der Geschäftsführung der Messe Düsseldorf und Gastgeber des Tages, die Gruppe und teilte seine Erfahrung, dass das Thema Kreislaufwirtschaft nicht nur in vielen Industrien, die sich in Form von Messen präsentieren, ein bedeutendes Thema ist, sondern dass auch die Messe selbst bemüht ist, ständig zirkulärer und nachhaltiger zu werden.

Im Rahmen eines sehr prägnanten Impulsvortrags gab Dr. Christine Bunte, Geschäftsführerin von Plastics Europe, einen Überblick über die aktuelle Situation der europäischen Kunststoffindustrie, insbesondere im Hinblick auf die Frage, wie diese nachhaltiger und zirkulärer werden kann. Sie stellte die vielfältigen mechanischen und chemischen Recyclingverfahren vor und zeigte auf, wie diese sich gegenseitig ergänzen können.

Chemische Recyclingformen braucht es da, wo mechanische an ihre Grenzen stoßen

Dabei gehe es nicht um eine Frage von „Entweder-Oder“, sondern um eine differenzierte Betrachtung der Frage „Was wann?“. Man benötige alle Recyclingtechnologien. Diese müssen kombiniert werden. So seien etwa chemische Recyclingformen dann sinnvoll, wenn mechanische an ihre Grenzen stoßen. Ebenso seien Lebenszeitverlängerung, Wiederverwendung und intelligentes Produktdesign wichtig für eine nachhaltige Kunststoffindustrie.

In der anschließenden offenen Diskussion ging es vor dem Hintergrund teils höherer Produktionskosten und marktwirtschaftlicher Herausforderungen hinsichtlich der Nachfrage noch darum, wie sich die politischen Rahmenbedingungen verbessern lassen. Themen waren dabei effizienter gestaltete Berichtspflichten, bezahlbare Energiepreise, die Rolle von Rezyklateinsatzquoten als Anreizsystem und schließlich, wie wichtig es für die deutsche Wirtschaft sei, sich auf europäischer Ebene für ambitionierte Ziele einzusetzen.
Wie die Kunststoffindustrie zirkulärer wird
Einblicke aus dem Messerundgang, dem Impulsvortrag und der Diskussion zeigen, wie vielfältig die Ansätze für eine zirkuläre Kunststoffwirtschaft sind.
Bildungsarbeit
Praxisnah und kreativ: Circular Valley macht Kreislaufwirtschaft erlebbar
Vom Forum über Scouts bis zur Zukunftsreise: Circular Valley eröffnet jungen Menschen spannende Chancen, Kreislaufwirtschaft aktiv zu gestalten.
Die Bildungsarbeit der Circular Valley Stiftung entwickelt sich kontinuierlich weiter. Die aktuellen Projekte zeigen, wie praxisnah und motivierend das Lernen rund um Kreislaufwirtschaft sein kann.
  • Schülerinnen und Schüler beim Circular Valley Forum: Vernetzung und Pitch-Freude
    An der Vernetzungsveranstaltung für Schülerfirmen im Rahmen des Circular Valley Forums nahmen rund 50 Schülerinnen und Schüler teil. Begeistert von den Pitches von Batch 9 teilte fast die Hälfte der Gruppe den Wunsch, einmal auf so großer Bühne zu pitchen. Sie nutzten die Gelegenheit auch, um wertvolle Kontakte zu den Startups zu knüpfen.

    Die Veranstaltung war ein voller Erfolg und markiert einen gelungenen Start für die Zusammenarbeit von Circular Valley und dem Verein Kurs21. Der Verein ist ein regionales Bildungsnetzwerk, das sich am Leitbild der Nachhaltigkeit orientiert und ein breites Spektrum an Bildungsangeboten an der Schnittstelle Schule-Wirtschaft entwickelt und durchführt.

    Für die Circular Valley Convention planen die Kooperationspartner ein weiteres anregendes Angebot für Schülerinnen und Schüler. Am 12. Januar 2026 wird dazu ein Vorbereitungsworkshop stattfinden, bei dem die Jugendlichen ihre eigenen Ideen und Wünsche einbringen können.
  • Circular Valley Scouts: Unternehmen und Schüler auf gemeinsamer Spur
    Auch das Projekt „Circular Valley Scouts - Auf den Spuren der Kreislaufwirtschaft“, das von der Stiftung Umwelt und Entwicklung NRW gefördert wird, nimmt weiter Gestalt an. Aus dem Circular Valley Netzwerk sind die Unternehmen Knipex, Vorwerk, AWG, WSW, Gebr. Becker und Gebr. Jaeger mit dabei. Gemeinsam mit den Schülerinnen und Schülern werden im Projekt zirkuläre Lösungen erlebbar gemacht. Die Akquise der Schulen läuft aktuell, einige Plätze sind noch frei.
  • Zukunftsreise „Fair und Zirkulär“
    Ein weiteres Highlight steht bereits im Kalender: Am 30. Januar 2026 laden Circular Valley und Transformation Wuppertal zur Zukunftsreise „Fair und Zirkulär“ ein. Die Zukunftsreise wird nach der Vorlage der Future Journey der Future Design Akademie (Klaus Kofler und Holger Bramsiepe) durchgeführt. Schülerinnen und Schüler erarbeiten dort gemeinsam mit Vertreterinnen und Vertretern aus Wirtschaft, Politik und Verwaltung Ansätze für eine faire und zirkuläre Ökonomie.
Circular Valley zeigt damit einmal mehr, wie Bildung für nachhaltige Entwicklung in die Praxis umgesetzt werden kann: mit Begeisterung, Interaktion und der Chance für die nächste Generation, eigene Ideen zu verwirklichen.
Bildungsarbeit
Circular Valley eröffnet jungen Menschen spannende Chancen, Kreislaufwirtschaft aktiv zu gestalten
Wer Interesse an einer Kooperation mit Circular Valley hat und Schülerinnen und Schüler für die Kreislaufwirtschaft begeistern möchte, kann mit Rebecca Kruppert unter rebecca.kruppert@circular-valley.org Kontakt aufnehmen.
TraWeBa
Studie zur Rolle des deutschen Maschinenbaus in der Batterieproduktion veröffentlicht
Wie kann der deutsche Maschinenbau in der Batterieproduktion Spitzenleistung erreichen? Eine neue Studie, die von der Circular Valley Stiftung beauftragt wurde, zeigt erstmals systematisch, wo Deutschland stark ist und wo Europa dringend aufholen muss.
Batterien sind eine Schlüsseltechnologie der Energiewende - für Elektrofahrzeuge ebenso wie für stationäre Speicher oder intelligente Energiesysteme. Gleichzeitig steht Europa im globalen Wettbewerb vor großen Herausforderungen. Vor allem China verfügt über enorme Skalenvorteile und jahrzehntelange Produktionserfahrung. Auch die Produktionskosten sind hierzulande deutlich höher.

Vor diesem Hintergrund hat die Circular Valley Stiftung im Rahmen des Projekts TraWeBa die Studie „Eruierung der Potenziale und Akteure im Maschinenbau für die Batterieproduktion in Deutschland“ beauftragt. Sie bietet erstmals eine systematische Übersicht über die deutschen Maschinen- und Anlagenbauer entlang der gesamten Batterie-Wertschöpfungskette und zeigt klar: Die Kompetenzen sind da, doch die Industrialisierung muss schneller und konsequenter vorangetrieben werden.
Die neue Studie, die von der Circular Valley Stiftung beauftragt wurde, zeigt erstmals systematisch, wo Deutschland bei der Batterieproduktion stark ist und wo Europa dringend aufholen muss.
Die Analyse macht deutlich, dass deutsche Technologieanbieter für nahezu alle Prozessschritte solide Lösungen bieten: vom Mischen über Beschichten und Kalandrieren bis hin zu Formierung und End-of-Line-Tests. Was derzeit noch fehlt, sind großskalige, über Jahre optimierte Fertigungslinien, die Zykluszeiten, Erträge und Kosten so effizient ausbalancieren wie die asiatische Konkurrenz. Gleichzeitig gibt es vielversprechende Stärken: Unternehmen wie Dürr und GROB investieren in zukunftsweisende Technologien wie trockene Elektrodenprozesse oder hochpräzise Kalandriertechnik. In solchen Nischen kann kurzfristig sogar Technologieführerschaft entstehen.

Die Studie beschreibt zwei mögliche Entwicklungswege für Europa:
  • Gemeinsames europäisches Produktionsmodell
    Der eine Weg ist ein gemeinsames europäisches Produktionsmodell, vergleichbar mit dem arbeitsteilig organisierten Aufbau von Airbus, um eine resiliente, skalierbare Zellproduktion aufzubauen - allerdings mit langfristigem Vorlauf.
  • Fokussierte Spezialisierung auf differenzierende Nischen
    Der zweite Weg ist eine fokussierte Spezialisierung auf differenzierende Nischen, etwa prozesstechnologische Exzellenz, digitale Produktionssteuerung und Qualitätssicherung. Damit könnte der Maschinenbau schneller Wirkung entfalten und international attraktivere Lösungen bieten.
Kurzfristig, so die Autoren, braucht Europa vor allem bezahlbare Batterien – auch durch Importe. Parallel eröffnen neue regulatorische Vorgaben jedoch große Chancen im Recycling: steigende Mindestquoten für Effizienz und Rezyklate schaffen ein wachsendes Marktumfeld, in dem deutsche Technologieanbieter punkten können.
Die Studie wurde auch im renommierten Online-Portal Battery News aufgegriffen. Der Artikel zur Studie ist hier abrufbar.

Die vollständige Studie steht hier kostenlos zum Download bereit.
Startup Erfolge
Circular-Valley-Startups starten durch: Neue Meilensteine aus dem Alumni-Netzwerk
Die Alumni des Circular Economy Accelerators sorgen erneut für beeindruckende Fortschritte: Von neuen Pilotanlagen und Forschungserfolgen bis hin zu Auszeichnungen, Marktstarts und internationalen Kooperationen.
Die Alumni zeigen erneut, wie vielfältig und wirkungsvoll zirkuläre Innovationen sein können. In den vergangenen Monaten haben zahlreiche Startups aus unterschiedlichen Batches wichtige Meilensteine erreicht, neue Partnerschaften geschlossen und ihre Technologien in den Markt getragen.

Bei Monsapo aus Batch 8 wurde in La Badira in Tunesien die erste Pilotanlage von SapoCircle installiert. Monsapo entwickelt Maschinen, die gebrauchtes Speiseöl in natürliche Reinigungsprodukte umwandeln und zeigt, wie Reinigungssysteme ressourcenschonender gestaltet werden können - die Pilotanlage ist ein wichtiger Schritt für den breiten Einsatz der Technologie.

Auch Revoltech aus Batch 3 setzt neue Akzente: Leica hat ein neues Uhrenarmband vorgestellt, gefertigt aus LOVR, dem pflanzenbasierten, plastikfreien Material des Startups. Es ist ab sofort Teil des offiziellen Zubehörprogramms der Marke. Zudem arbeitet Revoltech im neuen Forschungsprojekt WATER daran, sein algenbasiertes Textilleder weiter zu optimieren, finanziert vom Bundesministerium für Bildung und Forschung.
  • Nachhaltige Lösungen für Mensch und Umwelt
    Ecoplastile aus Batch 2 hat sein Programm „Müll gegen Krankenversicherung“ weiterentwickelt - dem ersten grünen Versicherungsplan, der für Menschen mit geringem und mittlerem Einkommen in Uganda fünf Kilogramm recycelbare Kunststoffe als Beitragsleistung nutzt. Para-excel, ebenfalls aus Batch 2, konnte mit Phytorbit sein Hauptprodukt NAFDAC-zertifizieren lassen und hat mit BioRustGuard einen vollständig pflanzlichen Korrosionsschutz auf den Markt gebracht. Das antimikrobielle Spray Phytorbit schützt Lebensmittel vom Bauernhof bis zum Markt und verringert Verluste nach der Ernte.

    Shards aus Batch 2 baut derzeit eine Fliesenproduktionsstätte im Münsterland. Nun wurde zu diesem Zweck die Glasurlinie geliefert. Diese Maschine ist das Herzstück der Oberflächenveredelung und trägt maßgeblich zur Qualität und Ästhetik der fertigen Shards-Fliesen bei. Das Unternehmen stellt Fliesen aus Bauschutt her und verzichtet dabei zu 100 Prozent auf Primärrohstoffe.

    Space Era, ebenfalls aus Batch 2, erhielt die Möglichkeit, seine modulare Architektur auf der Expo Real 2025 in München zu präsentieren, einer der weltweit größten Immobilienmessen. Biomyc aus Batch 3 gewann einen Preis des EIT Food Accelerator Network für seine Arbeit mit pilzbasierten Materialien, während Gescol - auch Batch 3 - als MITIGATING-Lösung zertifiziert wurde, basierend auf seiner Lebenszyklusanalyse von Recyclingprodukten aus Sicherheitsstiefeln.
  • Auszeichnungen und internationale Anerkennung
    Weitere Erfolge zeigen die Breite des Alumni-Netzwerks: Radical Dot aus Batch 6 gehörte zu den Gewinnern der Santander X Global Challenge, und T-Phite aus demselben Batch wurde in das TUM Venture Lab ChemSPACE aufgenommen und erhielt den Crowd Favorite Award der Advanced Materials Competition 2025.

    ContainerGrid aus Batch 6 nahm am MassChallenge ClimateTech-Programm in Boston teil und stärkte damit seine Präsenz im US-Markt. Resourcly aus Batch 7 gewann den Mannheimer Gründerpreis und sammelte 2,7 Millionen Euro ein, um Herstellern beim effizienteren Einsatz ihrer Ressourcen zu helfen.
  • Markterfolge und strategische Kooperationen
    ChemSmog aus Batch 8 meldet über 500 verkaufte Tonnen, also ein Wachstum von 825 Prozent im Jahresvergleich. Das Startup unterstützt Chemieunternehmen bei der Verwaltung ihrer schwer verkäuflichen Lagerbestände über einen digitalen Marktplatz, der sie mit Käufern zusammenbringt. Folgrid Technologies arbeitet an zwei spanischen Agrivoltaik-Pilotprojekten und konnte durch das Circular Valley Netzwerk wertvolle Kooperationen knüpfen: Mit dem Forschungszentrum Jülich und der Universität Bari.

    Aus Batch 8 gewann Simplyfined zwei Preise beim Senkrechstarter Award, Vlastic wurde in die Raise Cohort von Impact Shakers aufgenommen, und Volterica erhielt einen Platz im Bryck Energy Accelerator. Aus Batch 9 schließlich überzeugte AraBat die Jury des Adriano-Olivetti-Preises in der Kategorie „Change“ mit seiner biobasierten Lösung zur Rückgewinnung kritischer Rohstoffe aus Lithiumbatterien.
Die zahlreichen Erfolge zeigen: Die Startups aus dem Circular Valley wachsen, vernetzen sich und bringen ihre Innovationen dorthin, wo sie gebraucht werden – in die Praxis einer zirkulären Zukunft.
Circular-Valley-Startups starten durch
Neue Meilensteine aus dem Alumni-Netzwerk
Podcast
„Willkommen im Circular Valley“ - Reinhören in die Zukunft der Kreislaufwirtschaft
Mit vielfältigen Gästen und relevanten Themen hat sich „Willkommen im Circular Valley“ in wenigen Monaten zu einem zentralen Orientierungspunkt entwickelt. Der Podcast beleuchtet Akteure, Ideen und Trends, die Kreisläufe in Bewegung setzen.
Seit Anfang des Jahres nimmt der Podcast „Willkommen im Circular Valley“ seine Hörerinnen und Hörer mit auf eine stetig größer werdende Reise durch die Kreislaufwirtschaft. Was im Januar als neues Format der Stiftung gestartet ist, hat sich in wenigen Monaten zu einer verlässlichen Plattform für Wissen, Perspektiven und konkrete Lösungsansätze entwickelt.

Die Themen reichen von Materialinnovationen und zirkulärem Bauen über chemisches Recycling und KI-Anwendungen bis hin zu Fragen der Abfallwirtschaft, Landwirtschaft oder Finanzierung. Immer wieder kommen Startups zu Wort, die mit innovativen Ansätzen arbeiten - etwa zu nachhaltigen Verpackungen, neuen Werkstoffen oder dem Umgang mit Elektroschrott. Neben jungen Unternehmen geben auch etablierte Akteure Einblick in ihre Prozesse: von Herstellern, die Produktdesign neu denken, bis zu Organisationen, die regionale Kreisläufe stärken oder digitale Lösungen in die Industrie tragen.
The podcast “Welcome to Circular Valley” has been available on all popular platforms since the beginning of the year.
Zu den bisherigen Gästen gehören beispielsweise Dana Aleff, Mitgründerin und Geschäftsführerin von Circonomit, Dr. Peter Stemper, Mitglied des Vorstands bei der NRW.BANK, Montgomery Wagner von revoltech, Dr. Thomas Rodemann, Vorstandsmitglied von Vorwerk und Felicitas Erfurt-Gordon, geschäftsführende Gesellschafterin von Erfurt & Sohn.

Besondere Aufmerksamkeit erhielt zuletzt eine Live-Aufzeichnung zur Einführung des digitalen Produktpasses, der künftig maßgeblich dazu beitragen soll, Stoffströme transparenter zu machen. Dass der Podcast auch solche aktuellen Debatten aufgreift und unterschiedliche Perspektiven in den Dialog bringt, gehört zu seinen Stärken.

Ein wiederkehrendes Element sorgt zudem immer wieder für Überraschungen: Am Ende jeder Folge schildern die Gäste, was sie in ihrer Arbeit gerade brauchen oder suchen. Das reicht von konkreten Forschungsfragen bis zu Ansätzen für Kooperationen. Für viele Hörerinnen und Hörer lohnt sich daher gerade der Blick auf die letzten Minuten einer Episode – sie öffnen oft Türen zu neuen Projekten, Partnern oder Ideen.

Ausblick: Neue Stimmen, neue Themen

Viele spannende Folgen stehen noch bevor: In den kommenden Wochen sind zum Beispiel Gespräche mit Carsten Cramer, Geschäftsführer des BVB, Maren Schulze von Madaster, Talke Schaffrannek von BASF und Jürgen Ephan, Geschäftsführer bei Remondis, geplant. Die Entwicklung zeigt, wie vielfältig die Kreislaufwirtschaft inzwischen gedacht wird – und wie viele Branchen auf der Suche nach zirkulären Lösungen sind.

Neue Folgen erscheinen im Zwei-Wochen-Rhythmus auf allen gängigen Plattformen. Wer die Inhalte des Podcast verbreiten möchte, kann das ganz unkompliziert tun: hören, weiterempfehlen und die begleitenden Social-Media-Beiträge teilen oder liken. Jeder Impuls hilft, die Themen der Circular Economy noch sichtbarer zu machen und den Dialog im Netzwerk zu stärken.
Den Podcast “Willkommen im Circular Valley” gibt es bereits seit Anfang des Jahres auf allen gängigen Plattformen: https://circular-valley.org/podcast
Lesungen Kinderbuch
Kinderbuch: „Leni & Leon und die kaputte Lok“ weiter auf Tour
Beim Circular Valley Forum und bei Lesungen in diesem Jahr wurde das Kinderbuch schon begeistert vorgestellt. Gerade zur Weihnachtszeit lädt die liebevoll illustrierte Geschichte dazu ein, gemeinsam nachhaltige Werte zu erleben.
Mit Unterstützung der Circular Valley Stiftung erschien das Kinderbuch „Leni & Leon und die kaputte Lok“, das schon den Kleinsten zeigt, wie viel Freude Reparieren und gemeinsames Tüfteln machen kann. Auch nach der Veröffentlichung ist die Autorin mit dem Buch aktiv unterwegs: Beim Circular Valley Forum stellte Marie-Theres Hosp die Geschichte vor, und in diesem Jahr gab es mehrere Lesungen – die jüngste erst im November.

Die Geschichte von Leni, Leon und ihrer kaputten Lok lädt Kinder dazu ein, Dinge wertzuschätzen, Verantwortung zu übernehmen und die Freude am Selbermachen zu entdecken. Dass Reparieren nicht nur Gegenstände wieder nutzbar macht, sondern auch Gemeinschaft und Selbstbewusstsein stärkt, wird auf spielerische Weise erlebbar.

Für das kommende Jahr sind bereits weitere Lesungen angefragt - die genauen Termine stehen noch nicht fest. Wer neugierig ist, kann das Buch aber schon jetzt gemeinsam mit den Kindern entdecken. Gerade in der Weihnachtszeit bietet die liebevoll illustrierte Geschichte eine schöne Gelegenheit, Kindern spielerisch nachhaltige Werte zu vermitteln.
“Leni & Leon und die kaputte Lok”
Gerade zur Weihnachtszeit lädt die liebevoll illustrierte Geschichte dazu ein, gemeinsam nachhaltige Werte zu erleben.
Marie-Theres Hosp & Franziska Viviane Zobel:
»Leni & Leon und die kaputte Lok«


32 Seiten, Hardcover, ISBN 978-3-98726-141-1
Print 16,00 € / 16,50 € (AT), ePDF 12,99 € / 13,99 € (AT)