2026-04-30
Startup-Erfolge über den Accelerator hinaus – REEgen erhält 200.000 US-Dollar Förderung
 Dr. Alexa Schmitz, Co-Founder und CEO des Unternehmens REEgen beim Circular Valley Forum 2025.
Quelle: Jan Turek/Circular Valley
Ein weiterer Erfolg aus dem Circular Economy Accelerator: Das Startup REEgen erhält eine US-Förderung für seine Technologie zur Rückgewinnung kritischer Rohstoffe. Circular Valley begleitet seine Alumni auch nach dem Programm und macht ihre Fortschritte sichtbar.
Der Circular Economy Accelerator der Circular Valley Stiftung hat sich als Sprungbrett für internationale und nationale Startups der Kreislaufwirtschaft etabliert. Erst kürzlich ist der zehnte Batch des Programms in der Rhein-Ruhr-Region zu Ende gegangen. Doch die Unterstützung für die teilnehmenden Unternehmen endet nicht mit dem Abschluss des Programms: Circular Valley begleitet seine Alumni langfristig weiter und verfolgt ihre Entwicklung.

„Die Startups sind das Herzstück unserer Arbeit. Umso mehr freuen wir uns, wenn sie nach der Förderung im Accelerator wichtige Meilensteine erreichen“, sagt Dr. Carsten Gerhardt, Vorsitzender der Circular Valley Stiftung. Der kontinuierliche Austausch mit den Alumni ist dabei bewusst Teil des Ansatzes mit dem Ziel, Fortschritte sichtbar zu machen und Innovationen in der Circular Economy zu stärken.

Förderung hilft dem jungen Unternehmen, wichtige Partnerschaften zu sichern und die erste Anlage vor Ort umzusetzen

Ein aktuelles Beispiel für diese Fortschritte ist das Startup REEgen aus Batch 9 des Circular Economy Accelerators. Das US-amerikanische Unternehmen, das sich auf die nachhaltige Rückgewinnung kritischer Rohstoffe spezialisiert, konnte kürzlich einen bedeutenden Erfolg verzeichnen: REEgen wurde mit einem Innovation Matching Grant in Höhe von 200.000 US-Dollar ausgezeichnet. Die Förderung wird von der New Yorker Wirtschaftsförderung im Rahmen eines Programms zur Unterstützung technologieorientierter Unternehmen vergeben.

Die Mittel stehen im Zusammenhang mit einem bereits laufenden Förderprojekt der US-amerikanischen National Science Foundation und sollen die nächsten Schritte zur Markteinführung der Technologie beschleunigen. Konkret plant REEgen unter anderem den Einsatz seiner BioREEcover-Lösung im industriellen Umfeld, um wertvolle Metalle aus Nebenprodukten wie Schlacken oder Elektroschrott zurückzugewinnen.

Mit seinem biologischen Ansatz verfolgt das Startup das Ziel, ressourcenintensive und umweltbelastende Prozesse im konventionellen Bergbau zu ersetzen und so zu einer resilienteren und nachhaltigeren Rohstoffversorgung beizutragen. „Die Förderung kommt für uns zu einem entscheidenden Zeitpunkt und hilft uns, wichtige kommerzielle Partnerschaften zu sichern und unsere erste BioREEcover-Anlage vor Ort umzusetzen“, sagt Dr. Alexa Schmitz, Co-Founder und CEO von REEgen auf der Website des Unternehmens.

Förderung zeigt: Die Startups aus dem Circular Economy Accelerator überzeugen auch wirtschaftlich

„Der Erfolg von REEgen zeigt, wie zirkuläre Lösungen nicht nur ökologisch, sondern auch wirtschaftlich überzeugen“, sagt Dr. Carsten Gerhardt. REEgen ist eines von mehr als 170 Startups aus aller Welt, die seit 2021 im Circular Economy Accelerator gefördert wurden. Die jungen Unternehmen profitieren während des Programms von einem internationalen Netzwerk aus Industrie, Wissenschaft und Investoren sowie von praxisnaher Unterstützung bei der Weiterentwicklung ihrer Geschäftsmodelle.

Die Entwicklung von REEgen zeigt, welches Potenzial in den Innovationen der Accelerator-Teilnehmenden steckt – und wie wichtig die langfristige Begleitung über die eigentliche Förderphase hinaus ist.

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Über Circular Valley

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Circular Valley ist der internationale Hotspot für die Circular Economy mit Sitz in der erweiterten Rhein-Ruhr-Region. Die gemeinnützige Circular Valley Stiftung bringt die relevanten Stakeholder an einen Tisch. Branchen- und technologieübergreifend entwickeln Unternehmen, Startups, Wissenschaft und Politik gemeinsam Lösungen für die Transformation zu einer echten Kreislaufwirtschaft. Öffentlichkeitsarbeit, der weltweit erste Circular Economy Accelerator und Politikempfehlungen sind die Schwerpunkte der Stiftung.